Tipps für Eltern bei Grippe

Impfung_KindVorsorge ist das A und O, um das Kind gar nicht erst der Gefahr einer Haemophilus-Influenza-B-Infektion auszusetzen. Sie sollten daher dringend alle notwendigen Untersuchungen beim Kinderarzt durchführen lassen und pünktlich zu den vereinbarten Impfterminen gehen. Achten Sie vor allem auch auf die Folgeimpfungen, denn hierzulande besteht die Schutzimpfung aus drei Komponenten, die im Abstand von mehreren Wochen injiziert werden müssen. Erst nach der letzten Impfung besteht ein deckender Impfschutz.

Erleidet Ihr Kind wider Erwarten doch eine Haemophilus-Influenza-B-Infektion, sollten Sie umgehend einen Arzt oder die nächste Notaufnahme aufsuchen. Zögern Sie also nicht, wenn Sie diesen Verdacht hegen. Obwohl die HIB-Infektion anfänglich wie eine harmlose Erkältung wirken kann, können Sie mit einem schnellen Arztbesuch das Leben Ihres Kindes retten.

So lindern Sie die Grippebeschwerden Ihres Kindes

Ist die Haemophilus-Influenza-B-Infektion bei Ihrem Nachwuchs ausgebrochen, muss das Kind über mehrere Tage hinweg im Abstand von wenigen Stunden ein Antibiotikum nehmen. In schweren Fällen muss das Kind sogar im Krankenhaus untergebracht werden, in weniger schweren Fällen kann es dagegen zu Hause genesen.

Um die Beschwerden Ihres Sprösslings zu lindern, können Sie ihm etwas Gutes tun, was auch bei anderen Grippebeschwerden hilfreich ist:

  • lauwarme Wadenwickel, die senken nicht nur das Fieber, sondern kühlen auch den überhitzten Körper
  • kochen Sie Melissenblütentee mit Honig, der schmeckt Kindern und wirkt antibakteriell und schmerzstillend
  • reiben Sie Brust und Rücken Ihres Kindes mit Erkältungssalben ein, das tut gut und verbessert die Atmung

Nicht zuletzt können Sie Ihrem Kind helfen, indem Sie es von seinen Schmerzen ablenken. Kleine Geschichten und Fantasiereisen helfen dem Nachwuchs, die Symptome der Grippe-Infektion besser auszuhalten.

 

Aktualität

Stand: 04.09.2014